In Anbetracht von scheinbar unüberwindbarer Unterschiedlichkeit und Konflikten in unserer Lebensrealität hat Kunst für mich den Auftrag, ihren Betrachtern Zugang zu ermöglichen zu dem, was uns vereint, unserem Menschsein.
Nicht nur in unseren Empfindungen und Emotionen sind wir alle miteinander verbunden, sondern auch und vor allem in der Verletzlichkeit unserer Körper und Leben und der Gewissheit um deren unausweichliche Endlichkeit.
In meinem kreativen Prozess geht es deshalb für mich darum, an genau diesen Ort in mir zu gelangen, an dem mein Menschsein berührt ist, aufgewühlt. Dieser verletzliche, bisweilen verletzte und zugleich doch unauslöschbare Kern leitet die Gestaltung und verbindet darin Betrachter:in und Künstlerin.